Donnerstag, 14. April 2016

Avatar - The Last Airbender

"Avatar - The Last Airbender" hat überhaupt nichts mit den blauen Außerirdirschen Naturvölkern des berühmten Kinofilms zu tun. 
Diese Animesierie spielt in einer vorindustriellen Fantasywelt. Dort gibt es die klassischen vier Elemente Wasser, Feuer, Erde, Luft, die von begabten Menschen beherrscht werden können. Dabei finden sich "Waterbenders" in den Wasserstämmen am Nord- und Südpol, "Earthbenders" im Erdkönigreich, "Airbenders" bei den Luftnomaden und "Firebenders" schließlich in der Feuernation.
Die zum Teil industrialisierte Feuernation befindet sich im Krieg mit den anderen Nationen und stellt eine große Bedrohung dar.

Die Helden der Geschichte sind zum größten Teil noch Kinder, was den zum Teil unschuldigen Charme der Serie trotz kriegsversehrter Welt mit existentiellen Problemen ausmacht.
Die Serie ist großartig und für Fantasy- oder Animefreunde sehr zu empfehlen. 

Produziert wurde der Spaß vom Kindersender Nickelodeon und ist meiner Meinung nach wirklich ansprechend für jedes Alter (ab Grundschule würde ich sagen). Trotz Kriegsthematik ist der Ton der Serie keineswegs - bis auf manche Folge - düster und auch nicht zu brutal, sondern auch romantisch, witzig, spannend. 
Toll: Trotz Kämpfen wird zu keinem Zeitpunkt jemand getötet.

Wir waren sehr angetan und empfehlen es uneingeschränkt, mal reinzuschauen.

Es gibt drei Staffeln mit 61 Folgen, die je etwa 20 Minuten dauern. Wir haben die Serie auf Englisch gesehen, was gut verständlich war und deshalb für halbwegs geübte Ohren tauglich sein sollte.

Der Nachfolger der Serie "The Legend of Korra", der in derselben Welt spielt, ist auch nett anzusehen, man vermisst jedoch größtenteils den Charme der Originalserie. Das liegt vermutlich einerseits an den hauptsächlich erwachsenen Charakteren und andererseits daran, dass die Serie einige Zeit später spielt und die Industrialisierung weit fortgeschritten ist.

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